Hilfe gegen Stottern

Was hält Dich in der Gruppe?

Welche Motivation haben wir damit wir uns alle 14 Tage in der Gruppe treffen?

Dies sind einige Antworten von den Selbsthilfe-Mitgliedern. Die Zitate stammen aus dem Seminar "Alles Anders?" Wie gelingen Generationen übergreifende Selbsthilfegruppen? in Worms , Februar 2013

- Meine besonderen Fähigkeiten und Stärken in der SHG zeigen und entfalten

Warum ich in der Stotterer Selbsthilfe bind- Nette Leute / Soziale Kontakte

- Motivation Sprechtraining: ich kann mein Stottern verändern

- Übers Thema Stottern sprechen

- Andere Betroffene kennen lernen

- Verständnis finden

- Therapiemethoden kennen lernen

- Vorbilder finden: nicht vermeiden selbstbewusst stottern

- Mir selbst Möglichkeiten eröffnen in und mit der Gruppe zu wachsen

- Sprech- und Gesprächserfahrung gewinnen

- Die Selbsthilfegruppe fängt mich auf

- Unabhängige Informationen über das Stottern

- Interesse an mir

- Selbsthilfe ist freiwillig

- Stottern ist erlaubt

- Selbsthilfe ist therapiefrei/therapieunabhängig

- Mut zum Experimentieren

- Raum für aktuelle Sorgen

- SHG als Ruheinsel für Zwischenziele

- Hier wird gelobt

- Weiterbildung, Potential entfalten, Verantwortung übernehmen

Wo bist Du? Wir suchen Dich für unsere Gruppe!

Stotterer in Göppingen

Stotterst Du? Geht Dir Deine Sprechweise oft auf die Nerven? Bist Du manchmal frustriert und sauer weil es Mal wieder nicht geklappt hat?

Für unsere Gruppentreffen in Göppingen suchen wir dringend Stotterer, die an ihrem Sprechen arbeiten wollen oder einfach nur mal mit Gleichgesinnten über ihr Stottern sprechen möchten.

Stotterer mögen es meistens nicht über ihr "Problem" zu sprechen. Die Treffen in unserer Gruppe lösen die Hemmschwelle, da wir verstehen worum es beim Stottern geht!

Auch wenn es im Internet alle möglichen Informationen und Hilfen zum Thema Stottern gibt, ist es eine völlig andere Qualität ob man über das Stottern liest, sich einen Film anschaut oder aktiv mit anderen Menschen darüber spricht!

Versuche es einmal und finde für Dich heraus, ob die Treffen etwas für Dich sein könnte!

Wir unterstützen uns gegenseitig auf dem Weg zu einem flüssigeren Sprechen.

Zwei Mal im Monat treffen wir uns um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Göppingen.

Die Teilnahme an unseren Gruppenabenden ist kostenlos und es wird auch keine Vereinsgebühr, kein Mitgliedsbeitrag oder Spende erhoben. Die Selbsthilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen ist zu 100% kostenlos.

Kennen Sie einen Stotterer? Behandeln Sie in Ihrer Praxis im Kreis Göppingen einen Stotterer? Bitte erzählen Sie ihm von uns!

Dies ist unsere Kontaktemail:

info@stottern-goeppingen.de

 

Der Graf redet über sein Stottern

Dies ist ein tolles Interview vom Grafen zu seinem Stottern. 

 

Lesung King George, Chagall, die Monroe und wir

Lesung mit Gerd Riese: Erzählungen aus dem Leben stotternder Menschen

Erzählungen aus dem Leben von Stotterer Am Montag, den 5.11.2012 war der Autor und Stotterer Gerd Riese bei uns. Der Untertitel lässt vielleicht denken: Ach, ein Buch für eine kleine Zielgruppe, das interessiert nur Menschen, die stottern oder jemanden kennen, der stottert? Irrtum! Warum war dann der Film The King's Speech im letzten Jahr so enorm erfolgreich, gewann vier Oscars? Millionen Menschen auf der Welt haben diesen Film gesehen und waren tief berührt vom Kampf des britischen Königs George VI mit seinem Handicap, dem Stottern.

Wer interessiert sich nicht für weitere spannende Erzählungen aus dem Leben prominenter Persönlichkeiten? Denn was nur wenige wissen - auch der Maler Marc Chagall, die Schauspielerin Marilyn Monroe, der Philosoph Ludwig Wittgenstein und die Schriftstellerin Maxie Wander haben gestottert.

Sowie noch heute der Politiker Malte Spitz vom Bundesvorstand der GRÜNEN. Sie alle werden von Gerd Riese literarisch porträtiert.

Hat denn nicht beinahe jeder SEIN besonderes Hindernis, was immer es auch sei, mit dem er im Leben zu ringen hat?

Gerd Riese Vorlesung Stottern GöppingenZudem besuchte Gerd Riese Stotterer-Selbsthilfegruppen. Dort gab es keine prominenten Namen, aber mitreißende Erfahrungen: Stotternde ließen ihn teilhaben an ihrer Auseinandersetzung mit einem kleinen großen Handicap.

Die reichen Impulse dieser langen Abende bildeten den Stoff für zahlreiche dramatische Erzählungen: Maximilian ist ein 9-jähriger Junge, Zweistein ein aufbegehrender Jugendlicher, Ismael ein türkischstämmiger Arzt, Björn ein Mann auf Freiersfüßen, Franziska eine Studentin vor dem Examen und Frank schon jenseits der 50. Sie alle stottern. Aber sie stecken den Kopf nicht in den Sand: Jetzt erst recht!


Ein Buch, das von der Balance zwischen Akzeptanz und Widerstand handelt, vom großen Trotzalledem, von Kampf und von Gelassenheit, vom Mut - und manchmal gar vom Glück.

Es war ein toller Abend mit unterhaltsamen, nachdenklichen und lustigen Geschichten rund um das Thema Stottern. Wir danken Gerd und seiner Frau Ilona für Ihr Kommen!

Hier gibt es mehr Infos und Videos zum Buch.


Bundeskongress 2012

Kongress Stotternder Menschen 2012

Drei Mitglieder unserer Gruppe waren auf dem 39. Bundeskongress Stotternder Menschen vom 13. bis 16. September 2012 in Hamburg. Sie berichteten von einer sehr interessanten Tagung mit dem Kernthema Stottern. Es gab viele neue Impulse und Arbeitstechniken, die uns in unseren regelmäßigen Treffen in Göppingen unterstützen.

IKK ClassicBesonders interessant waren die vielen Arbeitskreise mit neuen Therapieansätzen, Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen und Therapeuten und vor allem die Förderung des Selbstbewusstseins für ein flüssigeres Sprechen.

Auf dem Jugendseminar wurden Netzwerke für die Arbeit mit jugendlichen Stotterern geschaffen. Gerade im Internet-Zeitalter wird es immer schwieriger junge betroffene Leute für das Thema Selbsthilfe zu begeistern. Wir sind froh, dass die Selbsthilfe mit dem Programm Flow direkt auf die Zielgruppe junger Stotterer zugeht.

Unterstützt wurden wir von der IKK classic in Göppingen. Vielen Dank!

 

22. Oktober ist Welttag des Stotterns

Welttag des Stotterns„Lieber stottern als schweigen“ – Stotterer-Selbsthilfe und Der Graf rufen Stotternde auf sich nicht zu verstecken
Es ist kein Geheimnis, dass Der Graf, Sänger der Band Unheilig stottert. Seit einigen Jahren geht er damit offen um und sagt es der Öffentlichkeit frei heraus. Zum Welttag des Stotterns am 22. Oktober ruft Der Graf nun gemeinsam mit der Bundesvereinigung
Stotterer-Selbsthilfe e.V. (BVSS) dazu auf, offensiv mit der Sprechbehinderung umzugehen.


Das diesjährige Welttagsmotto „A voice and something to say“ übertragen Sänger und Selbsthilfevereinigung dazu in eine einfache Formel: Lieber stottern als schweigen!


Ein Prozent aller Menschen stottert, mehr als 800.000 sind es allein in Deutschland. Die Redeflussstörung beginnt fast immer im Kindesalter, überdauert sie die Pubertät, bleibt das Stottern in der Regel ein Leben lang. „Stottern ist aber kein unabänderliches
Schicksal, Sie müssen Ihr Leben nicht von Stottern beherrschen lassen“, ermutigt Dr.Martin Sommer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe.

Prominenter Stotterer - Der Graf von UnheiligDer Göttinger Neurologe weiß, dass „bei stotternden Menschen das Zusammenspiel von rechter und linker Gehirnhälfte vereinfacht gesagt anders funktioniert als bei nicht stotternden Menschen“. Dennoch hält sich hartnäckig das Bild des dummen, verklemmten Stotterers in der Öffentlichkeit. „Der Graf bietet ein positives Vorbild für Stotternde und trägt mit seiner Offenheit viel zum Abbau von Vorurteilen bei“, freut sich Sommer, der selbst seit seiner Kindheit stottert.

Auch Der Graf wurde schon mit Vorurteilen konfrontiert, weil er stottert wurden seine Fähigkeiten unterschätzt. „‘Such dir einen Beruf, wo du vor niemandem reden musst, sonst lachen dich alle aus‘, sagte mir ein Lehrer damals.“. Zu Anfang seiner Musikerkarriere versuchte er noch, seine Redeschwäche hinter anderen Dingen zu verstecken.


Der Umgang mit Musik sowie zahlreiche Gespräche mit seinen Fans, aber auch die immer häufigeren Interviews ließen ihn erkennen, welche Kraft in der Wahrheit liegt. Seitdem sagt er klar und selbstbewusst: „Ich stottere und das Stottern gehört zu mir
und zu meinem Leben dazu. So bin ich und so bleibe ich. Dafür brauche weder ich mich, noch jemand anders sich zu schämen“.

(c) Foto Der Graf, deutscher Sänger (Unheilig) 2008: Flickr user Devils_Woman

Mama, Papa, Kind... + Stottern

Mama, Papa, Kind und StotternEin neues Netzwerk für Familien mit stotterndem Kind in Baden Württemberg. Unterstützt durch die Landwirtschaftliche Krankenkasse Baden-Württemberg.

Eigentlich ist Stottern gar nicht so selten. Dennoch fühlen sich stotternde Kinder und ihre Eltern oft allein damit. Als Menschen, die selbst stottern wissen wir das aus eigener Lebenserfahrung. Deshalb möchte der Landesverband der Stotterer Selbsthilfe mit dem Netzwerk eine Plattform für persönliche Fragen und Nöte rund um Stottern bieten:

Die Ziele des Netzwerks sind:

  • Kontakt herstellen - von Eltern zu Eltern
  • Einfach mal reden - mit oder ohne Kind
  • Erfahrungen austauschen - voneinander lernen
  • Berührungsängste abbauen - Stottern annehmen
  • Informiert werden - Wissen von Fachleuten

Natürlich macht man sich als Mutter oder Vater Sorgen, wenn das eigene Kind sottert. Es ist selbstverständlich, dass man viele Fragen hat und verunsichert ist. Bei Stottern holpert eben nicht nur die Sprache. Bei Kindern kann niemand vorhersagen, ob sie für immer stottern werden oder nicht.

Ein Großteil der stotternden Mädchen und Jungen spricht spätestens bis zur Pubertät wieder flüssig. Und gerade weil man heute noch nicht wissen kann, welche Entwicklung das Kind nehmen wird ist es richtig, dass man das kindliche Stottern als Tatsache annimmt und sichdamit beschäftigt! Es wäre falsch das Stottern nicht zu beachten!!!

Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Landesverbandes der Stotterer Selbsthilfe oder per Email an netzwerk-eltern@stottern-bw.de

Welttag des Stotterns – Die Selbsthilfegruppe lädt am 24. Oktober 2011 zum Infoabend und kennen lernen ein.

Das Schlimmste am Stottern ist die Angst davor. Eine Stotterer-Selbsthilfegruppe ist für Betroffene der erste Schritt weg von der Angst, hin zu einem selbstbewussten Umgang mit dem Stottern. Hier erhalten sie wertvolle Hilfe und haben die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Am 22. Oktober ist der Welttag des Stotterns. Allein in Deutschland haben über 800.000 Menschen ein Stotterproblem. Viele wissen nicht, dass Stottern eine körperlich bedingte Sprechbehinderung und keine psychische Störung ist.

Der Aktionstag wurde erstmals 1998 von den weltweiten Verbänden der Betroffenen und Fachleuten gemeinsam ausgerufen. Sie wollen damit auf die Probleme und Bedürfnisse stotternder Menschen aufmerksam machen. Betroffene sollen ermutigt werden, offensiv mit dem Stottern umzugehen, statt sich zurückziehen. Ziel ist es, Vorurteile über die Sprechbehinderung auszuräumen und Berührungsängste zwischen Stotternden und Nicht-Stotternden abzubauen.

Susanne Gehrer: Lehrlogopädin StotternDie Selbsthilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen veranstaltet am 24. Oktober 2011 um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Göppingen einen Infoabend zum Thema Stottern.  Frau Susanne Gehrer, die seit 1993 Lehrlogopädin spezialisiert auf Redeflussstörungen (Stottern und Poltern) an der Schule für Logopädie in Ulm ist, wird einen Vortrag zum Thema Stottern halten.

Betroffene ab 16 Jahre, die daran interessiert sind andere Stotternde kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen, Interessierte, Eltern betroffener stotternder Kinder, Logopäden sind zum Infoabend eingeladen.

Bei der Stotterer-Selbsthilfe bekommen Betroffene Hilfe und Verständnis von Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie sie. Die Teilnahme an einer Gruppe stärkt das Selbstvertrauen, macht Mut und kann dazu beitragen Therapieerfolge zu stabilisieren.

Jeder kann in Ruhe ausreden, egal wie lange er braucht. In vertrauter Atmosphäre wird offen über das Thema „Stottern“ gesprochen, es werden Sprechtechniken für ein fließenderes Sprechen erlernt oder schwierige Alltagssituationen geübt. Natürlich sind auch Stotternde willkommen, die noch nicht an einer Therapie teilgenommen haben. Sprechzwang gibt es nicht. Man kann auch nur zuhören. Werbung: Kratzbaum deckenhoch, Hundebox, Vorwerk Ersatzteile

Bilder vom Tag der offenen Tür im Bürgerhaus Göppingen

Unterstützung von Daniel vom Landesverband der Stotterer Selbsthilfe

Am 9. Juli 2011 war die Selbsthilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen auf dem Tag der offenen Tür im Bürgerhaus Göpppingen vertreten. Es gab viele Informationen über unsere Gruppe und über das Stottern allgemein.

Unterstützung bekam die Gruppe auch von Daniel, einem Mitglied des Vorstandes des Landesverbandes der Stotterer Selbsthilfe Baden Württemberg.

Neben der Stotterer-Selbsthilfegruppe Göppingen waren noch die Selbsthilfegruppe Mobbing, Selbsthilfegruppe Depression und Ängste/Lebensfreude, SHG Meditative Bewegung, Selbsthilfegruppe Atemstillstand, Schlafapnoe, Schnarchen, die Wolkenschieber, Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew und viele andere Gruppen des Bürgerhauses Göppingen vertreten.

 

 

Oberbürgermeister von Göppingen Guido Till beim Stand der Stotterer Selbsthilfe

Tag der offenen Tür im Bürgerhaus Göppingen

Guido Till, der Oberbürgermeister von Göppingen, hat auch kurz beim Stand der Stotterer Selbsthilfe vorbeigeschaut.

Er hat sich für den Einsatz der Selbsthilfe in Göppingen bedankt und uns bestärkt die Selbsthilfe in Göppingen fortzuführen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Stotterer-Selbsthilfegruppe - etwas für mich?

Der erste Schritt sich selber beim Stottern zu helfen, besteht darin, aktiv zu werden und den Entschluss zu fassen, etwas ändern zu wollen.  © Ana Blazic - Fotolia.comDer Name Selbsthilfegruppe besagt schon, dass man sich in dieser Gruppe selber helfen will. Nun, wenn das so einfach wäre, denkst Du jetzt. Und wie ist es überhaupt möglich, sich selbst zu helfen?

Der erste Schritt sich selber zu helfen, besteht darin, aktiv zu werden und den Entschluss zu fassen, etwas ändern zu wollen.

In dieser Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen aus Göppingen und Umgebung, die alle das gleiche Problem haben und sich weiter entwickeln möchten. Stotternde Menschen tauschen sich in der Selbsthilfegruppe über ihr Stottern und ihre Schwierigkeiten aus. Sie wollen unbeschwert miteinander reden und voneinander lernen. Manchmal tut es einfach gut, mit jemandem zu reden, der weiß wie man sich als Stotternder fühlt.

Zuhören, Tipps geben, einander Mut machen oder einfach nur Ärger ablassen, all dies geschieht in dieser Selbsthilfegruppe Stottern. Nicht zu vergessen sind die vielen Freizeitaktivitäten, die genauso wichtig sein können, wie alle Problem orientierten Gespräche.

Wie das Treffen verläuft und welche Themen besprochen werden, bestimmen die Gruppenteilnehmer selbst. So individuell wie der einzelne und sein Stottern ist, so individuell unterschiedlich können auch die einzelnen Abende ablaufen. Für viele Betroffene ist die Selbsthilfegruppe eine Ergänzung zur Sprachtherapie oder gar eine Alternative zur Bewältigung des Stotterproblems geworden. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass in der Gemeinschaft mit anderen Betroffenen, Probleme einfacher zu bewältigen sind. Gemeinsam geht Vieles leichter!

Wer sich gut informiert, gewinnt an Sicherheit und findet leichter seinen persönlichen Weg. Wissen kann aber auch das Miteinander verbessern, wenn Fakten gängige Voruteile und Mythen entkräften.

Eine Veränderung braucht Zeit, aber auch eine gute Portition Mut und Durchhaltevermögen. Gut, dass es Menschen gibt, die ihre Eigene Stotter-Erfahrung einbringen und sich gegenseitig stützen.

 

Text teilweise aus der Broschüre "Ich glaub' es hakt! Infos rund ums Thema Stottern".

The Kings Speech - Ein Film in den Kinos über das Stottern des Königs George VI

Filmtipp: Der Film "The Kings Speech" erzählt vom englischen König Georg VI und seinem Bemühen, mit der Unterstützung seines Sprachtherapeuten Lionel Logue sein Stottern in den Griff zu bekommen.

Colin Firth spielt den stotternden König Georg VI.

Mit sieben Golden Globe Awards ist er der meistnominierteste Film des Jahres 2011. Der Kinostart in Deutschland ist am 17.02.2011.

Offizielle Filmseite in Englisch: Kingsspeech.com

Stottern - Der tägliche Kampf mit den Worten - Zeitungsbericht in der NWZ zum Welttag des Stotterns

Am 22. Oktober 2010 war Welttag des Stotterns. Betroffene aus dem Kreis Göppingen berichten über Ihr Leben mit der Sprachstörung Stottern.

Ein interessanter und gut recherchierter Bericht von Katja Eisenhardt. Der Bericht war auf einer ganzen Seite in der Wochenendausgabe der NWZ (Neue Württembergische Zeitung), der lokalen Zeitung im Kreis Göppingen.

Dies ist die offizielle Pressmitteilung der Bundesvereinigung Stotterer Selbsthilfe zum Welttag des Stotterns:

800.000 Menschen in Deutschland stottern. Die Sprechbehinderung tritt in allen Kulturen und Schichten auf, überall auf der Welt wird und wurde gestottert, schon Moses soll beim Sprechen ins Stolpern geraten sein. Ursache des Stotterns ist eine Störung im Sprechablauf, eine Fehlfunktion in der Zusammenarbeit der linken und rechten Gehirnhälfte, die wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Dennoch wird das Ringen mit den Worten häufig mit mangelnder Intelligenz, extremer Schüchternheit oder psychischen Störungen verbunden - Vorurteile, die nicht wenige Betroffene verstummen lassen. „Stotternde redet! Ihr bewegt viel!" lautet deshalb in diesem Jahr das Motto für den 22. Oktober, den Welttag des Stotterns.


Behandelt werden kann die Sprechbehinderung inzwischen gut. „Eine seriöse Stottertherapie kann bei Kindern und Erwachsenen nachhaltige Erfolge erzielen", stellt Dr. Matthias Kremer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. (BVSS) klar. Doch die eigene Angst vor dem fehlerhaften Sprechen und vor der Reaktion der Mitmenschen auf das ‚Anders sein‘ führt zu weiteren Einschränkungen. „Um sich vor schiefen Blicken zu schützen bestellt jemand beim Bäcker lieber vier statt der benötigten zwei Brötchen, weil er ‚vier‘ besser aussprechen kann", erklärt Kremer eine der häufigsten Strategien, die Betroffene entwickeln. Andere vermeiden das Sprechen, wo immer es geht, und geraten so unweigerlich ins soziale Abseits. Unsicherheit besteht jedoch nicht nur auf Seiten der Stotternden.

Auch Zuhörer irritiert der Kampf mit den Worten und lässt sie mit der Frage zurück, wie sie sich am besten verhalten sollen.

Die Stotterer-Selbsthilfe übernimmt hier Verantwortung, betreibt Aufklärungsarbeit und will Hemmschwellen abbauen. „Im Gespräch mit einem Stotternden gelten die gleichen Regeln, wie für jedes gute Gespräch", meint Kremer und fasst drei wesentliche Punkte zusammen: „Unverkrampften Blickkontakt halten, Zeit zum Aussprechen geben und jeden seine Sätze selbst zu Ende bringen lassen. Auch wer stottert weiß genau was er sagen will - er kann es nur nicht flüssig aussprechen". Das oft als Hilfe gemeinte Vervollständigen von Wörtern und Sätzen ist deshalb kontraproduktiv. Es wirkt wie eine Bevormundung und das Gefühl, nicht
respektiert zu werden, kann die Stottersymptomatik sogar verstärken. Ausführliche Informationen über die Sprechbehinderung Stottern erhalten Interessierte über die zentrale Informations-und Beratungsstelle der Stotterer-Selbsthilfe in Köln (www.bvss.de). „Stottern ist keine sichtbare Behinderung. Betroffene haben daher eine Art Wissensmonopol und können durch einen selbstbewussten, offenen Umgang sich und ihren Mitmenschen helfen", motiviert Kremer zur mehr Offenheit.


Radio Interview trotz Stottern

Radio Interview trotz Stottern - der WDR hat Christian interviewtNein, nicht trotz Stottern ein Radio Interview geben, sonden wegen dem Stottern! Am 1. Juli nahm Christian an einem Radio-Interview beim WDR teil. Thema war der Lee-Effekt. Wenn einem normalen Menschen die eigene Sprache über Kopfhörer verzögert zurückgekoppelt wird, so führt dies beim Normalsprecher in der Regel zu einem Problem: er bleibt öfters hängen, die Sprache verlangsamt sich.

Beim Stotterer hingegen führt die akustische Rückkopplung oft zu einer Verbesserung des Redeflußes. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Technisch unterstütztes Redukutions des Stotterns (TURS)" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat Christian als Testperson mitgemacht. Das Projekt wird von Julia Unger durchgeführt. Untersucht wird der Einfluß von Frequenz- und Zeitverzögerten Rückmeldungen auf das Stottern (DAF-Effekt).

Im Radiointerview hat Christian seine Erfahrungen mit einer elektronischen Sprechhilfe erläutert. Im Interview angewendet, hatte er sehr gute Ergebnisse. Sein Stottern war während des Interviews so gut wie weg. Leider funktioniert die elektronische Sprechhilfe nicht immer zuverlässig in jeder Situation. Es führt häufig zu einer Vebesserung, jedoch fast genauso häufig stellt sich keine Verbesserung ein. Wie beim Stottern üblich ist der Erfolg sehr stark abhängig von der Situation.

An einen Stotterer - Hör-CD gesprochen von Andreas Bruckner

Vortrag Identifkation - Stottern im AlltagDie Stotterer-Selbsthilfe NRW e.V. hat zusammen mit der Signal Iduna IKK das sehr gute Stotterer Buch "An einen Stotterer" vertont. Gesprochen wird der Text von Andreas Bruckner, einem bekannten Schauspieler, der in seiner Jugend auch gestottert hatte. 

Das Buch ist in der Stotterer-Selbsthilfe ein Klassiker. Alle Texte stammen von Stotterern für Stotterer. 

Inhalt der CD:

Sag was oder fahr als Frachtgut. - Selbsthilfen zur Überwindung des Stotterns. - Die Überwindung der Angst und Anspannung beim Stottern - Die Veränderung: Möglichkeiten werden Wirklichkeit - Selbsthilfe nach erfolglosen Therapien - Was Du an Deinem Stottern tun kannst - Ein Stotterer an einen anderern - Bericht über eine Therapie - Richtlinien - Einige Vorschläge für Stotterer, die mühelos sprechen möchten - Fassen wir zusammen... Schlusswort - Outtakes.

Eine CD haben wir für unsere Gruppe erhalten. Sie kann beim nächsten Gruppentreffen ausgeliehen werden.

Vielen Dank an die Stotterer-Selbsthilfe NRW und Signal Iduna IKK.


Vortrag Identifkation - Stottern im Alltag

Vortrag Identifkation - Stottern im AlltagAm letzten Montag hat Ronald uns einen interessanten Vortrag zum Thema "Stottern Identifikation - Stottern im Alltag" vorgetragen. Zum Thema Identifikation hatte er die Definition erklärt, dass Identifikation eigentlich Selbstidentifikation heißen müsste sowie das sehr wichtige Thema Akzeptanz des eigenen Ichs, bzw. des eigenen Stotterns.

Im zweiten Teil hat Ronald erläutert,. was Stottern für ihn im Alltag bedeutet. Was ist Stottern, was sind die Ursachen von Stottern und Stottern in der Gesellschaft wurden angesprochen. Immer wieder hat Ronald uns durch Fragen aktiv zum Mitarbeiten angeregt. Es entstand eine interessante Diskussion als folgende Fragen aufkamen:

Ist Stottern eine Behinderung? 

Ist Stottern eine Krankheit?

Ist Stottern heilbar?

Abgeschlossen hat Ronald seinen Vortrag mit seinen persönlichen Tipps für ein besseres Sprechen, bzw. einen besseren Umgang mit dem eigenen Stottern.

Vielen Dank Ronald!


 

Göppingen Stotterer Selbsthilfe 2010Die Termine 2010 sind online! Sicher ist für Dich auch etwas dabei. Wir freuen uns sehr, wenn Du zu dem Gruppenabend der Stotterer-Selbsthilfe in Göppingen kommst. Neue und interessierte Personen sind immer herzlich willkommen!


Erfahrungsbericht: Ich und mein Stottern

Mein Name ist Goran und ich bin 37 Jahre alt. Ich stottere mal mehr, mal weniger seit meinem dritten bis vierten Lebensjahr.

Mein Stottern tritt stärker auf, wenn ich angespannt, müde, krank oder angeschlagen bin. Auch einige Reaktionen aus meinem Umfeld haben sich ungünstig auf mein Stottern ausgewirkt. Beispielsweise "Rede doch normal! Du kannst doch normal reden!" oder "Was ist denn jetzt schon wieder los?! Du kriegst ja kein Wort raus!". Auch ist man aus dem Raum gegangen als ich anfing zu stottern und man hat mich allein gelassen.

Ab und zu gehe ich in die Stotterer-Selbsthilfegruppe, die sich Montags um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Göppingen zweiwöchig triftt. Heute kann ich besser akzeptieren, das ich stotterere.

Besser gestottert als geschwiegen!

 


 

TV-Tipp: Stottern unter Jugendlichen

Jugendliche Stotterer - ZDF ReportageAm 12. Januar zeigte das ZDF eine Reportage über die Therapie von jugendlichen Stotteren. Die Reportage zeigte einige Jugendliche Stotterer, die sich auf eine dreiwöchige Intensivtherapie begeben hatten. Es wurden das Stottern vor und nach der Therapie gezeigt. Meiner Meinung nach ein sehr interessanter Film.

Die Sendung 37 Grad  könnt Ihr Euch noch in der Mediathek vom ZDF anschauen:

Vom Glück zu Sprechen. 37 Grad Reportage über jugendliche Stotterer



Kommunikationsseminar im Bürgerhaus Göpppingen mit Wolfgang Klein

Am 12. Oktober besuchte uns der Schauspieler, Sprecher, Moderator, Regisseur und Kommunikationsprofi Wolfgang Klein aus Göppingen.

Der Gründer des Instituts für Persönlichkeits-Kultur und Lebens-Kompetenz ging direkt auf unsere Wünsche, Schwächen und Stärken ein. Er versteht es seinen Vortrag individuell an jeden einzelnen anzupassen.

In einer kurzen Zeit haben wir sehr viel über uns, unser Sprechen und Tipps zu einer besseren Kommunikation gelernt. Es war ein sehr interessanter Abend für unsere Gruppe.

Teil 2 des Seminars findet am 26.Oktober und Teil 3 am 09. November 2009 statt.

Gerne dürfen auch Interessierte daran teilnehmen! Der Eintritt ist wie immer frei!

Weitere infos: www.kreativklein.de, www.gespraechs-kultur.de

Selbsthilfegruppe Stottern im Bürgerhaus Göppingen mit Wolfgang Klein

Selbsthilfegruppe mit Stand auf der Gartenschau "Sommer-Blüten-Träume" in Rechberghausen

Gartenschau Rechberghausen Sommer Blüten Träume
Gartenschau in Rechberghausen - Sommer Blüten Träume

Stotterer auf der Gartenschau Rechberghausen
Christian, Soni und Goran - Stotterer auf der Gartenschau

Gartenschau Rechberghausen Landrat Edgar Wolff Bürgermeister Reiner Ruf,VdK Geschaeftsfuehrer Hans-Josef Hotz
Bürgermeister Reiner Ruf, Landrat Edgar Wolff, VdK Geschäftsführer Hans-Josef Hotz, Stotterer Selbsthilfegruppe Göppingen Christian

Am 29.08.2009 wurde vom VdK ein Aktionstag für Menschen mit und ohne Behinderung auf der Gartenschau "Sommer-Blüten-Träume" in Rechberghausen, in der Nähe von Göppingen, veranstaltet.

Einige Selbsthilfegruppen, Interessensverbände und Aussteller waren auf dem Ausstellungsgelände der Gartenschau vertreten.

Ein buntes Rahmenprogramm mit vielen interessanten Vorstellungen rundete das Programm ab.

Auch die Selbshilfegruppe für Stotternde Menschen in Göppingen war vertreten. Viele Faltblätter zum Thema Stottern , Informationsbroschüren und Informationen zur Gruppe wurden an die interessierten Besucher verteilt.

Stottern behindert - aber nur beim sprechen: Aktion Grundgesetz

Christian, Soni und Goran waren in Rechberghausen.

Der Bürgermeister von Rechberhausen Reiner Ruf, der Landrat des Kreises Göppingen Herr Edgar Wolff und der Geschäftsführer des VdK Baden Württemberg Herr Hans-Josef Hotz besuchten interessiert den Stand unserer Gruppe.

Der Landrat und der Bürgermeister lobten einstimmig die guten Informationsmaterialen. Wir haben diese von der Geschäftstelle in Köln und vom Landesverband der Stotterer-Selbsthilfe Baden-Württemberg erhalten.

Gut angekommen ist auch das Plakat der Aktion Grundgesetz: "Stottern behindert, aber nur beim Sprechen".


Flüssiger Sprechen - Weniger Stottern

Im Gruppenabend haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie jeder persönlich sein Stottern, bzw. sein flüssiges Sprechen verbessern kann. Dabei hat jeder seine Strategien und Hilfen gegen sein Stottern vorgebracht.

Hier sind einige mögliche Lösungsansätze gegen Stottern:

  • Ausreichend Schlaf - einigen Stotterern aus der Selbsthilfegruppe ist aufgefallen, dass sie schlechter sprechen, wenn sie nicht genügend geschlafen haben.
  • Wenn ich als Stotterer betont spreche, also gezielt die Vokale in meiner Sprechweise betone, dann spreche ich automatisch langsamer, ruhiger und für den Gesprächspartner deutlicher.
  • Sobald ich offen über mein Stottern spreche, spreche ich automatisch flüssiger. Die Scham und damit der innere Druck bzw. Stress wird dadurch geringer.
  • Richtig schlecht spreche ich, wenn ich auf einer Party war, viel getrunken und wenig geschlafen habe. Die Kombination von viel Alkohol und wenig Schlaf ist sehr schlecht für mein Stottern.
  • Ruhige und geduldige Gesprächspartner fördern flüssiges Sprechen. Ist der Gesprächspartner allerdings hektisch, ungeduldig und nervös, dann wirkt sich das auch auf mein Stottern aus. Wenn möglich spreche ich daher meinen Gesprächspartner darauf an, oder ich versuche selbst trotzdem ruhig und ausgeglichen zu sein. Das wirkt sich dann meistens auch auf den Gesprächspartner beruhigend aus.
  • Eigener Stress verschlechtert das Stottern. Mein Ziel ist es Stress zu vermeiden und Ruhe und Ausgeglichenheit auszustrahlen. Die Arbeitsweisen im Beruf, meine Gewohnheiten im täglichen Leben, meine Frusttoleranz kann ich so ändern, dass ich in meinem Leben weniger Stress habe. Es ist immer die Frage, wie ich selber auf die Reize von außen reagiere. Ich kann nicht immer Stresssituation vermeiden, aber ich kann meine Antwort, mein Verhalten auf diese Stresssituation ändern.
  • Wenn ich langsamer spreche und bewusst Pausen machen, ist mein Stottern weniger ausgeprägt.
  • In einer Therapie gelernte Techniken und Sprechweisen konsequent durchzuführen verbessert mein Stottern enorm. Das Problem ist allerdings die Umsetzung im Alltag. - Hier ist ein großes Potential sein Stottern zu vermindern.
  • In aufregenden Situationen achte ich auf meine Atmung. Wenn ich mich verkrampft habe, einen Stotterblock habe, atme ich im Idealfall komplett aus, komme zur Ruhe und atme ruhig wieder ein. Dann beginne ich am höchsten Punkt der Einatmung mit dem Sprechen.
  • Mit einem Lächeln auf dem Gesicht bekomme ich eine positive Grundeinstellung. Dann sehe ich mein Stottern nicht mehr so eng und ärgere mich weniger. In der Folge spreche ich insgesamt flüssiger.
  • Wenn ich zu viele Gedanken auf einmal habe, dann verrenne ich mich manchmal im Gespräch. In solchen Situationen macht es Sinn, mir vor dem Sprecheinsatz genauer zu überlegen, was ich eigentlich sagen möchte. Dann stottere ich auch weniger.
  • Bei einigen Stotterern helfen technische Geräte, wie z.B. ein  DAF/FAF Verzögerer. In schwierigen Situationen macht es bei schweren Stotterern dann durchaus Sinn diese Geräte zu verwenden um mein Stottern zu verbessern. Man braucht auch den Mut, das Gerät in diesen Situationen zu verwenden.
  • Sport, vorallem Ausdauersport wie Joggen, Radfahren, Walking helfen Stress abzubauen und damit nach dem Sport entspanner zu sein. Dann fällt mir das Sprechen auch leichter.


Stotterstudie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Christian von der Selbsthilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen nimmt an einer Studie zur Erforschung der Wirksamkeit von elektronischen Hilfen bei Stottern teil. Durchgeführt wird die Studie von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der Titel der Studie lautet: „Technisch unterstützte Reduktion des Stotterns (TURS):

Einfluss modifizierter, akustischer Rückmeldung auf den Schweregrad des Stotterns, auf die Ausprägung der Kernsymptomatik und auf die Sprechgeschwindigkeit in freiem und strukturiertem Sprachgebrauch.“

Dabei wird ein kleines Gerät benutzt. Das Gerät wird an ein Mikrofon und einen Kopfhörer angeschlossen. Der Stotterer hört mit dem Gerät seine eigene Stimme zeitlich verzögert (einige ms) (DAF- Delayed Auditory Feedback) und auch in der Tonhöhe verändert (FAF Frequency-Shifting Auditory Feedback)  Die Tonhöhe ist entweder niedriger oder höher als die eigene Stimme. Weiterhin besteht die Möglichkeit die eigene Sprache völlig auszublenden. Dabei wird in beide Ohren ein Grundrauschen eingespielt, sodaß der Stotterer sich nicht mehr über die Ohren wahrnimmt.

Weitere Infos:Hersteller VoiceAmp (Auf Englisch), Homepage der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Stotter Studie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
Alan Falck (VoiceAmp MD), Prof. Glück PH Heidelberg, Christian, Julia Unger PH Heidelberg


Stottern und Telefonieren

Für Stotterer ist das Telefonieren manchmal besonders schwer. Daher haben wir in unserer Selbsthilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen das Thema Stottern und Telefonieren zum Thema gemacht. Herausgekommen ist dabei ein Arbeitsblatt, das auch gerne in anderen Stotterer-Selbsthilfegruppen oder in der Sprachtherapie verwendet werden darf!

Hier geht es zum Arbeitsblatt.


Musiktherapie mit Dorit Schradi

Atem, Stimme und Körper konnten wir bei diesem wirklich tollen Abend im Bürgerhaus Göppingen mit der Musiktherapeuthin Dorit Schradi erfahren.

Gemeinsames Singen stärkt die sozialen Bindungen. Gerade das Singen ist eines der wirksamsten MIttel um das Gehirn zur Ausschüttung glücksfördernder Hormone zu bewegen. Das konnte die Gruppe selbst schnell spüren. Mit Hilfe der professionellen Einweisung und musikalischen Unterstützung von Dorit Schradi hatten wir schnell die positive Stimmung in uns aufgenommen.

Trotz des schlechten Wetters sind wir dann singend und pfeifend nach Hause gegangen! Danke Dorit! Danke Goran für die Vermittlung des Kontakts.

Dorit Schradi bei der Selbshilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen im Bürgerhaus


Programm 2009 Online

Die neuen Termine für 2009 sind online! Interessierte, Stotterer und auch Nichtstotterer sind immer herzlich willkommen!

Hier geht es zum Programm.


Bewerbungstraining für Stotterer

Stotterer haben es bei Bewerbungen besonders schwer. Daher hat die Selbsthilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Stotterer-Selbsthilfe am 10. Januar 2009 ein Bewerbungstraining für Stotterer im Bürgerhaus Göppingen durchgeführt.

Bewerbungstraining für Stotterer

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Stotterer Selbsthilfegruppe in der Stauferstadt Göppingen

Die Selbsthilfegruppe für Stotternde Menschen Göppingen
Ist eine von über 80 Selbsthilfegruppen stotternder Erwachsener und Jugendlicher in der Bundesrepublik.

Wir treffen uns, um durch Erfahrungsaustausch zu einem freien und selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Stottern zu gelangen.

Unser Ziel ist es unser Sprechen zu verbessern und daher aktiv an unserem Stottern zu arbeiten.

Denn nicht das gestörte Sprechen ist das größte Problem, sondern vielmehr die innere Einstellung, mit der ein Stotterer seinem Stottern gegenüber steht und die sein ganzes Leben bestimmt.



Wir verdrängen das eigene Stottern nicht mehr, sondern setzen uns damit auseinander, um es objektiver betrachten zu können. Darauf aufbauend wollen wir unsere Sprechängste abbauen, die Kontaktfähigkeit erhöhen und schließlich eine fließende Sprechweise erreichen.

Die Gruppe existiert seit Februar 1996. Seit 1998 haben wir uns dem "Förderverein für Sprachbehinderte und hörgeschädigte Kinder und Jugendliche Göppingen e.V." als Stammverein angeschlossen.

Unsere Aktivitäten:

  • Erfahrungs- und Informationsaustausch
  • Beschaffung von Informationen (Referate, Videos, Literatur, Fernsehaufzeichnungen, ...)
  • Lockere Gespräche in geselliger Runde, Diskussionen und Erfahrungsaustausch
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Übungen aus Therapien
  • Gemeinsame Unternehmungen außerhalb der 14-tägigen Treffen
  • Teilnahme an Therapieseminaren
  • Teilnahme an Treffen der Bundesvereinigung der Selbsthilfegruppen
  • Einladung von Referenten in einem größeren (öffentlichen) Rahmen



Ansprechpartner: